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- Out 5, 2021
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Satte Summe aus Rostock winkt:
So profitiert Dynamo von einem Naderi-Wechsel
Der mögliche Wechsel von Rostocks Ryan Naderi (22) zu den Glasgow Rangers schlägt hohe Wellen. Sollte es tatsächlich dazu kommen, würde auch Dynamo Dresden davon profitieren.
Grund: Der Stürmer kickte im Nachwuchs sechs Jahre lang bei Dynamo. Über die Stationen SG Striesen und Soccer for Kids landete er 2015 bei der SGD, zog erst 2021 nach Gladbach weiter. Laut einer FIFA-Regelung steht den Schwarz-Gelben als Ausbildungsverein bei einem Wechsel ins Ausland damit eine sogenannte Aufwandsentschädigung zu.
Die beträgt für Spielzeiten zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr 0,25 Prozent der Ablösesumme, zwischen dem 16. und 23. Lebensjahr 0,5 Prozent pro Saison. Das macht bei Naderi insgesamt 2,25 Prozent. Würden die Rostocker ihn für die im Raum stehenden 3 Millionen Euro verkaufen, müssten sie davon also 67.500 Euro nach Dresden überweisen.
Eine ordentliche Summe, die der Zweitligist wieder in seine Nachwuchsarbeit stecken könnte. Was mit Sicherheit auch den Angreifer selbst freuen würde. Denn Naderi ist nicht nur gebürtiger Dresdner, sondern auch bekennender Dynamo-Fan.
„Das ist meine Stadt, ich bin hier aufgewachsen. Das ist doch klar. Ich stand früher selbst oft im K-Block, habe mir die Spiele angeschaut und die gegnerischen Spieler beschimpft“, stellte das umworbene Top-Talent vor anderthalb Jahren klar, als er mit Hansa im Harbig-Stadion auf seinen Ex-Klub Dynamo Dresden traf und selbst zum 1:1-Endstand einnetzte.
Damals war der Youngster noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt, inzwischen ist er in Rostock gesetzt – und erfolgreich. In der laufenden Drittliga-Saison machte er bisher acht Buden, bereitete fünf weitere vor. Und hat so großen Anteil daran, dass Hansa im Kampf um den Zweitliga-Aufstieg als Tabellen-Vierter dicke im Geschäft ist. Beim 4:0-Sieg zuletzt in Mannheim bereitete er drei Treffer vor, lenkte das Spiel, machte den Unterschied.
Hansa in der Klemme
Genau deshalb ist die Kogge jetzt in der Zwickmühle: Einerseits soll Naderi für den Klub in der Rückrunde die Aufstiegsversicherung werden. Deshalb wurde das erste Rangers-Angebot jetzt erstmal abgelehnt. Andererseits wird man den Stürmer nicht bis Vertragsende 2028 halten können, wenn er weiter so performt. Und drei Millionen Euro sind für einen (Noch)Drittligisten verdammt viel Geld.
Das letzte Wort ist da wohl noch nicht gefallen, zumal das Transferfenster noch bis 2. Februar offen ist. Denkbar, dass die Schotten nochmal nachbessern. Das würde Hansa wohl doch schwach werden lassen – und Dynamo eine unverhoffte Zusatz-Einnahme bescheren...
Bild Zeitung
So profitiert Dynamo von einem Naderi-Wechsel
Der mögliche Wechsel von Rostocks Ryan Naderi (22) zu den Glasgow Rangers schlägt hohe Wellen. Sollte es tatsächlich dazu kommen, würde auch Dynamo Dresden davon profitieren.
Grund: Der Stürmer kickte im Nachwuchs sechs Jahre lang bei Dynamo. Über die Stationen SG Striesen und Soccer for Kids landete er 2015 bei der SGD, zog erst 2021 nach Gladbach weiter. Laut einer FIFA-Regelung steht den Schwarz-Gelben als Ausbildungsverein bei einem Wechsel ins Ausland damit eine sogenannte Aufwandsentschädigung zu.
Die beträgt für Spielzeiten zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr 0,25 Prozent der Ablösesumme, zwischen dem 16. und 23. Lebensjahr 0,5 Prozent pro Saison. Das macht bei Naderi insgesamt 2,25 Prozent. Würden die Rostocker ihn für die im Raum stehenden 3 Millionen Euro verkaufen, müssten sie davon also 67.500 Euro nach Dresden überweisen.
Eine ordentliche Summe, die der Zweitligist wieder in seine Nachwuchsarbeit stecken könnte. Was mit Sicherheit auch den Angreifer selbst freuen würde. Denn Naderi ist nicht nur gebürtiger Dresdner, sondern auch bekennender Dynamo-Fan.
„Das ist meine Stadt, ich bin hier aufgewachsen. Das ist doch klar. Ich stand früher selbst oft im K-Block, habe mir die Spiele angeschaut und die gegnerischen Spieler beschimpft“, stellte das umworbene Top-Talent vor anderthalb Jahren klar, als er mit Hansa im Harbig-Stadion auf seinen Ex-Klub Dynamo Dresden traf und selbst zum 1:1-Endstand einnetzte.
Damals war der Youngster noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt, inzwischen ist er in Rostock gesetzt – und erfolgreich. In der laufenden Drittliga-Saison machte er bisher acht Buden, bereitete fünf weitere vor. Und hat so großen Anteil daran, dass Hansa im Kampf um den Zweitliga-Aufstieg als Tabellen-Vierter dicke im Geschäft ist. Beim 4:0-Sieg zuletzt in Mannheim bereitete er drei Treffer vor, lenkte das Spiel, machte den Unterschied.
Hansa in der Klemme
Genau deshalb ist die Kogge jetzt in der Zwickmühle: Einerseits soll Naderi für den Klub in der Rückrunde die Aufstiegsversicherung werden. Deshalb wurde das erste Rangers-Angebot jetzt erstmal abgelehnt. Andererseits wird man den Stürmer nicht bis Vertragsende 2028 halten können, wenn er weiter so performt. Und drei Millionen Euro sind für einen (Noch)Drittligisten verdammt viel Geld.
Das letzte Wort ist da wohl noch nicht gefallen, zumal das Transferfenster noch bis 2. Februar offen ist. Denkbar, dass die Schotten nochmal nachbessern. Das würde Hansa wohl doch schwach werden lassen – und Dynamo eine unverhoffte Zusatz-Einnahme bescheren...
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