- Entrou
- Out 5, 2021
- Mensagens
- 61,698
- Gostos Recebidos
- 1,842
Er starb früh an Krebs:
Badstuber spricht über Tod seines Vaters
Holger Badstuber (36) hat eine bewegte Karriere hinter sich. Er stand von 2009 bis 2017 bei den Bayern-Profis unter Vertrag, wurde u.a. fünfmal deutscher Meister, dreimal Pokalsieger und gewann einmal die Champions League. Zudem absolvierte der Innenverteidiger 31 Länderspiele und kam auch bei der WM 2010 zweimal für Deutschland zum Einsatz – bei der EM 2012 war er gesetzt. Eine größere Karriere verhinderten nur zahlreiche Verletzungen: Kreuzbandrisse 2012 und 2013, Sehnenriss 2014, Oberschenkelmuskelriss 2015, Sprunggelenksverletzung 2016.
Dennoch kann Badstuber auf eine sehr erfolgreiche Laufbahn zurückblicken. Und das, obwohl er in der absoluten Frühphase einen Schicksalsschlag erlitt. Im Februar 2009 unterschrieb der Ex-Nationalspieler seinen ersten Profivertrag. Im März 2009 starb Vater Hermann an den Auswirkungen einer Krebserkrankung.
Badstuber über Tod seines Vaters: „Hat eine Zeit gedauert“
Badstuber im Sport1-Podcast „Deep Dive“ darüber, wie er den Tod seines Vaters verkraftet hat: „Natürlich hat es eine Zeit gedauert, aber der Fußball hat mir auch Halt gegeben.“ Und weiter: „Fußball war prägend bei uns. Ich wusste, dass es für meinen Vater ein Traum war, dass ich es schaffe. Zu der Zeit war es noch nicht der Fall, zuvor hatte er noch meinen ersten Profivertrag mitverhandelt, aber ob ich es schaffe, hat er nicht mehr miterlebt.“ Sein erstes Pflichtspiel für die 1. Mannschaft des FC Bayern absolvierte Badstuber erst im August 2009 – also rund fünf Monate nach dem Tod von Papa Hermann.
Badstubers Gedanken in den Monaten nach dem Tod seines Vaters: „Jetzt erst recht, jetzt den Traum von meinem Vater und meinen natürlich auch zu verwirklichen, das war Ansporn hoch zehn.“ Und weiter: „Ich habe da im Umkehrschluss eine gewisse Stärke draus gezogen und wollte es jedem beweisen.“
Badstuber über Papa: „Würde ihn heute stolz machen“
Badstubers Fazit zu seiner eigenen Laufbahn und wie sein Papa darauf reagiert hätte: „Ich glaube, es würde ihn heute stolz machen, jetzt zu sehen, was für eine Karriere ich eingeschlagen habe. Wie meine Karriere verlaufen ist, ist es natürlich auch ein Auf und Ab gewesen. Aber ich glaube, im Leben geht es darum, durch die tollen Zeiten, aber auch durch die schweren Zeiten zu gehen. Das stärkt die Persönlichkeit, das lässt dich wachsen.“
Bild Zeitung
Badstuber spricht über Tod seines Vaters
Holger Badstuber (36) hat eine bewegte Karriere hinter sich. Er stand von 2009 bis 2017 bei den Bayern-Profis unter Vertrag, wurde u.a. fünfmal deutscher Meister, dreimal Pokalsieger und gewann einmal die Champions League. Zudem absolvierte der Innenverteidiger 31 Länderspiele und kam auch bei der WM 2010 zweimal für Deutschland zum Einsatz – bei der EM 2012 war er gesetzt. Eine größere Karriere verhinderten nur zahlreiche Verletzungen: Kreuzbandrisse 2012 und 2013, Sehnenriss 2014, Oberschenkelmuskelriss 2015, Sprunggelenksverletzung 2016.
Dennoch kann Badstuber auf eine sehr erfolgreiche Laufbahn zurückblicken. Und das, obwohl er in der absoluten Frühphase einen Schicksalsschlag erlitt. Im Februar 2009 unterschrieb der Ex-Nationalspieler seinen ersten Profivertrag. Im März 2009 starb Vater Hermann an den Auswirkungen einer Krebserkrankung.
Badstuber über Tod seines Vaters: „Hat eine Zeit gedauert“
Badstuber im Sport1-Podcast „Deep Dive“ darüber, wie er den Tod seines Vaters verkraftet hat: „Natürlich hat es eine Zeit gedauert, aber der Fußball hat mir auch Halt gegeben.“ Und weiter: „Fußball war prägend bei uns. Ich wusste, dass es für meinen Vater ein Traum war, dass ich es schaffe. Zu der Zeit war es noch nicht der Fall, zuvor hatte er noch meinen ersten Profivertrag mitverhandelt, aber ob ich es schaffe, hat er nicht mehr miterlebt.“ Sein erstes Pflichtspiel für die 1. Mannschaft des FC Bayern absolvierte Badstuber erst im August 2009 – also rund fünf Monate nach dem Tod von Papa Hermann.
Badstubers Gedanken in den Monaten nach dem Tod seines Vaters: „Jetzt erst recht, jetzt den Traum von meinem Vater und meinen natürlich auch zu verwirklichen, das war Ansporn hoch zehn.“ Und weiter: „Ich habe da im Umkehrschluss eine gewisse Stärke draus gezogen und wollte es jedem beweisen.“
Badstuber über Papa: „Würde ihn heute stolz machen“
Badstubers Fazit zu seiner eigenen Laufbahn und wie sein Papa darauf reagiert hätte: „Ich glaube, es würde ihn heute stolz machen, jetzt zu sehen, was für eine Karriere ich eingeschlagen habe. Wie meine Karriere verlaufen ist, ist es natürlich auch ein Auf und Ab gewesen. Aber ich glaube, im Leben geht es darum, durch die tollen Zeiten, aber auch durch die schweren Zeiten zu gehen. Das stärkt die Persönlichkeit, das lässt dich wachsen.“
Bild Zeitung
