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Roter.Teufel

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Vier-Sekunden-Spektakel:
Freiwurf-Wiederholung landet im Escher Block


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Die Wiederholung des HBD-Freiwurfs gegen Esch hat gerade mal vier Sekunden gedauert. Fränky Hippert übernahm am Mittwochabend die Verantwortung, doch er scheiterte an der Escher Mauer.

Am Ende des Abends verbrachte Fränky Hippert mehr Zeit mit den Fragen der Presse als mit der eigentlichen Aktion. Das wohl kurioseste Ereignis in der Geschichte des luxemburgischen Handballs dauerte gerade einmal vier Sekunden. Hippert war dabei der Hauptdarsteller: Er führte für den HBD die Wiederholung des Freiwurfs gegen den HB Esch aus.

Bereits mehrere Minuten vor dem Anpfiff begab sich Hippert an die Neunmeterlinie auf der linken Feldseite und wartete ungeduldig. Um 20.32 Uhr bezog dann die Escher Mannschaft ihre Positionen. Hugo Figueira stellte sich ins Tor, an der Sechs-Meter-Linie bildeten Vitali, Keiser, Barkow und P. Kirsch den Block. Ihre Arme gingen nach oben, der Raum vor dem Tor wurde enger. In der Halle herrschte Spannung. Rund 300 Zuschauer waren gekommen, einzig wegen dieses einen Wurfs.

Dann gab der Schiedsrichter den Ball frei. Aus dem Stand warf sich Hippert nach rechts, um den Ball flach an der Escher Mauer vorbeizubringen. P. Kirsch blockte den Wurf jedoch mit den Beinen, das Spielgerät wurde neben das Tor abgefälscht. Der Schiedsrichter winkte ab. Damit blieb es beim knappen 30:29-Sieg des HB Esch aus dem ursprünglichen Spiel vom 27. September.

„Ich muss zugeben, dass ich den ganzen Tag über ziemlich nervös war“, sagte Hippert wenige Augenblicke später. „Wir haben vor dem Freiwurf noch in Düdelingen trainiert, da war es ok. Als ich dann in der Halle stand und gesehen haben, wie viele Zuschauer da sind, war es schon ein komisches Gefühl. Einerseits hatte ich nichts zu verlieren. Andererseits war ich schon ziemlich enttäuscht, als ich gesehen habe, dass der Ball geblockt wurde. Ich war bereit, die Verantwortung zu übernehmen. Leider ist er nicht reingegangen.“

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