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- Out 5, 2021
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Vor 11 Tagen in Minnesota verhaftet:
Kleiner Liam (5) kommt aus US-Knast frei
Jetzt hat ein Richter eingegriffen: Der kleine Liam (5) aus Minnesota saß nach seiner Verhaftung von ICE-Beamten am 20. Januar gemeinsam mit seinem Vater in einem US-Abschiebeknast. Jetzt ordnete ein Richter die Freilassung von Vater und Sohn an. Liam und sein Papa, beide Asylsuchende, sollen demnach bis Dienstag freigelassen werden. Der Fall des inhaftierten Kindes hatte weltweit für Schlagzeilen und Empörung gesorgt. US-Bezirksrichter Fred Biery, ernannt vom ehemaligen demokratischen Präsidenten Bill Clinton, erklärte in seiner Urteilsbegründung: „Der Fall hat seinen Ursprung in der schlecht durchdachten und inkompetent umgesetzten Verfolgung täglicher Abschiebungsquoten durch die Regierung, offenbar selbst auf Kosten der Traumatisierung von Kindern.“
Am 20. Januar hatte Liams Vater Adrian Conejo Arias seinen Sohn von der Vorschule in Minneapolis abgeholt. Beide wurden in ihrer Einfahrt von Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) abgefangen und mitgenommen. Die Bilder von dem verängstigten Kind mit Disney-Mütze und Spiderman-Rucksack, umringt von ICE-Beamten, gingen um die Welt. Nachbarn und Schulbeamte berichten, dass Beamte der Einwanderungsbehörde den Vorschuljungen als „Köder“ benutzt hätten, indem sie ihn aufforderten, an der Haustür zu klopfen, damit seine Mutter öffnete. Das Heimatschutzministerium bezeichnete diese Darstellung der Ereignisse als „dreiste Lüge“.
„Mami, warum holst du uns nicht ab?“
Liam und sein Vater wurden in das Abschiebegefängnis „Family Residential Center“ in Dilley (Texas) gebracht. Die Zustände sind laut Anwalt der Familie „absolut katastrophal“. Das Essen soll mit Insekten und Schimmel verseucht sein, die medizinische Versorgung mangelhaft. „CNN“ berichtet außerdem von zu wenig Trinkwasser. Der demokratische Abgeordnete Joaquin Castro aus Texas besuchte das Kind in dem Abschiebeknast. Liam lag während des Besuchs apathisch auf dem Arm seines Vaters. Castro berichtete, das Kind esse nicht richtig, sei „depressiv“ und „lethargisch“. Liams Mutter Erika Ramos – aktuell schwanger – berichtete in einem Interview mit dem „Minnesota Public Radio“, dass Liam sie am Telefon jedes Mal frage: „Mami, warum holst du uns nicht ab?“
Die Familie stammt aus Ecuador und beantragte im Dezember 2024 in Texas Asyl. Laut ihrem Anwalt sei die Familie mit einem System der Biden-Regierung eingereist – einer App, über die man einen Termin zur Einreise in die USA an einem offiziellen Grenzübergang erhalten konnte. Die Familie kam in die USA, „um sich ein besseres Leben aufzubauen“, wie Liams Onkel Luis Conejo gegenüber „CNN“ erklärte. Ein Traum, den so viele Einwanderer mit der Familie teilen. Ein Traum, der für immer mehr Menschen zum Albtraum wird.
Bild Zeitung
Kleiner Liam (5) kommt aus US-Knast frei
Jetzt hat ein Richter eingegriffen: Der kleine Liam (5) aus Minnesota saß nach seiner Verhaftung von ICE-Beamten am 20. Januar gemeinsam mit seinem Vater in einem US-Abschiebeknast. Jetzt ordnete ein Richter die Freilassung von Vater und Sohn an. Liam und sein Papa, beide Asylsuchende, sollen demnach bis Dienstag freigelassen werden. Der Fall des inhaftierten Kindes hatte weltweit für Schlagzeilen und Empörung gesorgt. US-Bezirksrichter Fred Biery, ernannt vom ehemaligen demokratischen Präsidenten Bill Clinton, erklärte in seiner Urteilsbegründung: „Der Fall hat seinen Ursprung in der schlecht durchdachten und inkompetent umgesetzten Verfolgung täglicher Abschiebungsquoten durch die Regierung, offenbar selbst auf Kosten der Traumatisierung von Kindern.“
Am 20. Januar hatte Liams Vater Adrian Conejo Arias seinen Sohn von der Vorschule in Minneapolis abgeholt. Beide wurden in ihrer Einfahrt von Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) abgefangen und mitgenommen. Die Bilder von dem verängstigten Kind mit Disney-Mütze und Spiderman-Rucksack, umringt von ICE-Beamten, gingen um die Welt. Nachbarn und Schulbeamte berichten, dass Beamte der Einwanderungsbehörde den Vorschuljungen als „Köder“ benutzt hätten, indem sie ihn aufforderten, an der Haustür zu klopfen, damit seine Mutter öffnete. Das Heimatschutzministerium bezeichnete diese Darstellung der Ereignisse als „dreiste Lüge“.
„Mami, warum holst du uns nicht ab?“
Liam und sein Vater wurden in das Abschiebegefängnis „Family Residential Center“ in Dilley (Texas) gebracht. Die Zustände sind laut Anwalt der Familie „absolut katastrophal“. Das Essen soll mit Insekten und Schimmel verseucht sein, die medizinische Versorgung mangelhaft. „CNN“ berichtet außerdem von zu wenig Trinkwasser. Der demokratische Abgeordnete Joaquin Castro aus Texas besuchte das Kind in dem Abschiebeknast. Liam lag während des Besuchs apathisch auf dem Arm seines Vaters. Castro berichtete, das Kind esse nicht richtig, sei „depressiv“ und „lethargisch“. Liams Mutter Erika Ramos – aktuell schwanger – berichtete in einem Interview mit dem „Minnesota Public Radio“, dass Liam sie am Telefon jedes Mal frage: „Mami, warum holst du uns nicht ab?“
Die Familie stammt aus Ecuador und beantragte im Dezember 2024 in Texas Asyl. Laut ihrem Anwalt sei die Familie mit einem System der Biden-Regierung eingereist – einer App, über die man einen Termin zur Einreise in die USA an einem offiziellen Grenzübergang erhalten konnte. Die Familie kam in die USA, „um sich ein besseres Leben aufzubauen“, wie Liams Onkel Luis Conejo gegenüber „CNN“ erklärte. Ein Traum, den so viele Einwanderer mit der Familie teilen. Ein Traum, der für immer mehr Menschen zum Albtraum wird.
Bild Zeitung
