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Roter.Teufel

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Überraschende Aussage von Silber-Sprinterin:
„Athleten müssen mehr Hass akzeptieren“


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Mit ihrer WM-Silbermedaille über 200 Meter wurde Amy Hunt (23) weltweit bekannt, jetzt sorgt die britische Sprinterin mit einer ungewöhnlichen Aussage für Aufsehen.

Die 23-Jährige, die 2025 bei der WM in Tokio überraschend Silber gewann, findet: Spitzensportler müssen mehr Kritik und sogar Hass aushalten. „Menschen werden immer hassen“, sagte die Britin im Gespräch mit dem „Guardian“. Und weiter: „Eine vielleicht kontroverse Meinung von mir ist, dass Athleten ein bisschen mehr Hass akzeptieren sollten.“

Die Cambridge-Absolventin begründet das auch mit der Entwicklung des Sports. „Wenn wir wollen, dass unsere Sportart wächst, müssen wir uns andere große Sportarten anschauen – Fußball, Tennis oder Formel 1. Die bekommen viel mehr Hass und Aggression als wir.“

Die Sprinterin betont aber auch, dass sie gelernt hat, mit Kritik umzugehen. Negative Kommentare blendet sie meist aus: „Jeder hat seine eigene Meinung. Aber ganz ehrlich: Die einzige Meinung, die wirklich zählt, ist meine.“

Sport und Studium als Vorbild

International bekannt wurde die Britin nicht nur durch ihre Leistungen auf der Bahn, sondern auch durch eine Aussage nach ihrem WM-Coup. Damals sagte sie live im TV: „You can be an academic badass and a track goddess.“ („Du kannst eine akademische Überfliegerin und gleichzeitig eine Göttin auf der Laufbahn sein.“)

Damit wollte sie jungen Sportlerinnen Mut machen, Leistungssport und Ausbildung zu verbinden. Viele schreiben ihr seitdem täglich Nachrichten. „Es gibt so viele Mädchen, die mich jeden Tag anschreiben“, erzählt die Sprinterin.

Die 23-Jährige möchte künftig sogar ein Förderprogramm für sportliche Studentinnen aufbauen – ähnlich wie die Cambridge-Stipendien des britischen Rappers Stormzy.

Sportlich hat sie ohnehin große Ziele: Rekorde brechen, Titel gewinnen und vielleicht sogar irgendwann über 400 Meter starten. Denn eines ist für sie klar: „Ich liebe es zu laufen. Ich kann gar nicht genug betonen, wie sehr ich es liebe, an der Startlinie zu stehen.“

Sport Bild
 
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