- Entrou
- Out 5, 2021
- Mensagens
- 61,683
- Gostos Recebidos
- 1,842
Thriller-Empfehlungen:
4 tödlich gute Hausangestellte
Berlin – Gutes Personal ist so schwer zu finden. Dieser Spruch stammt aus dem 19. Jahrhundert, als Dienstboten und Hausangestellte ein zentraler Bestandteil bürgerlicher Haushalte waren. Schon damals klagten Arbeitgeber über Unzuverlässigkeit oder fehlende Loyalität. BILD-Thrillerexperte Thomas Kielhorn hat diese vier Spannungsromane für Sie ausgewählt, in deren Mittelpunkt stets tödlich gute Hausangestellte stehen.
1. „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ von F. McFadden
Darum geht es: Die obdachlose Hausangestellte Millie heuert bei der reichen Familie Winchester an. Hausherrin Nina verhält sich irrational, manipulativ und grausam, während ihr Ehemann Andrew freundlich, aber undurchschaubar wirkt. Als Millie eine Affäre mit Andrew anfängt, überschlagen sich die (tödlichen) Ereignisse.
Mein Urteil: Die erfolgreiche Housemaid-Trilogie von Freida McFadden hat ein ganz neues Genre begründet. Vor allem der erste Teil „Wenn sie wüsste“ überrascht mit immer neuen Plot-Twists. Auch wenn die ein oder andere Wendung etwas abenteuerlich ist, überwiegen Lesespaß und Spannungsfaktor. Einfallsreich und extrem verstörend.
2. „Die Haushälterin“ von Joy Fielding
Darum geht es: Haushälterin Elyse kümmert sich um die Eltern von Erfolgsmaklerin Jodi. Doch ihre Mutter hat Angst vor Elyse. Als sie völlig unerwartet stirbt, fängt Jodi an, Nachforschungen anzustellen – und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Schliche.
Mein Urteil: In ihrem 30. Roman „Die Haushälterin“ baut Fielding („Lauf, Jane, lauf!“) die Spannung sehr langsam auf. Die Gefahr kommt nicht mit Knall, sondern mit einem permanenten Gefühl von Unbehagen. Man spürt früh, dass etwas nicht stimmt – aber nicht, was genau. Wer mehr auf Suspense als auf wahnwitzige Wendungen steht, ist hier bestens aufgehoben.
3. „Die Housesitterin“ von Emily Rudolf
Darum geht es: Kim soll auf ein Luxusanwesen auf einer kleinen Ostseeinsel aufpassen, während die Besitzer verreist sind. Was niemand weiß: Mit dem Sohn der Eigentümer hat Kim eine Affäre. Doch dieses Geheimnis kann tödlich für jemanden enden.
Mein Urteil: „Die Housesitterin“ ist der bisher stärkste Thriller von Emily Rudolf. Psychologisch fein ausgearbeitete Charaktere werden mit immer wieder überraschenden Erzählsträngen verwoben. Ein perfekt perfider Pageturner!
4. „Eine falsche Lüge“ von Sophie Stava
Darum geht es: Kindermädchen Sloane Caraway hat den Job bei den wohlhabenden Lockharts nur bekommen, weil sie gelogen und sich als Krankenschwester ausgegeben hat. Doch je länger Sloane ihrem neuen Job nachgeht, desto öfter verstrickt sie sich in immer neuen Lügen – bis es einen tödlichen Zwischenfall gibt.
Mein Urteil: Gleich mit ihrem Erstlingswerk „Eine falsche Lüge“ gelang Sophie Stava der internationale Durchbruch. Geschickt entspinnt sie ein raffiniertes Lügengeflecht, das erst ganz am Ende in sich zusammenfällt. BILD meint: Lügen haben scharfe Klingen.
Bild Zeitung
4 tödlich gute Hausangestellte
Berlin – Gutes Personal ist so schwer zu finden. Dieser Spruch stammt aus dem 19. Jahrhundert, als Dienstboten und Hausangestellte ein zentraler Bestandteil bürgerlicher Haushalte waren. Schon damals klagten Arbeitgeber über Unzuverlässigkeit oder fehlende Loyalität. BILD-Thrillerexperte Thomas Kielhorn hat diese vier Spannungsromane für Sie ausgewählt, in deren Mittelpunkt stets tödlich gute Hausangestellte stehen.
1. „The Housemaid – Wenn sie wüsste“ von F. McFadden
Darum geht es: Die obdachlose Hausangestellte Millie heuert bei der reichen Familie Winchester an. Hausherrin Nina verhält sich irrational, manipulativ und grausam, während ihr Ehemann Andrew freundlich, aber undurchschaubar wirkt. Als Millie eine Affäre mit Andrew anfängt, überschlagen sich die (tödlichen) Ereignisse.
Mein Urteil: Die erfolgreiche Housemaid-Trilogie von Freida McFadden hat ein ganz neues Genre begründet. Vor allem der erste Teil „Wenn sie wüsste“ überrascht mit immer neuen Plot-Twists. Auch wenn die ein oder andere Wendung etwas abenteuerlich ist, überwiegen Lesespaß und Spannungsfaktor. Einfallsreich und extrem verstörend.
2. „Die Haushälterin“ von Joy Fielding
Darum geht es: Haushälterin Elyse kümmert sich um die Eltern von Erfolgsmaklerin Jodi. Doch ihre Mutter hat Angst vor Elyse. Als sie völlig unerwartet stirbt, fängt Jodi an, Nachforschungen anzustellen – und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Schliche.
Mein Urteil: In ihrem 30. Roman „Die Haushälterin“ baut Fielding („Lauf, Jane, lauf!“) die Spannung sehr langsam auf. Die Gefahr kommt nicht mit Knall, sondern mit einem permanenten Gefühl von Unbehagen. Man spürt früh, dass etwas nicht stimmt – aber nicht, was genau. Wer mehr auf Suspense als auf wahnwitzige Wendungen steht, ist hier bestens aufgehoben.
3. „Die Housesitterin“ von Emily Rudolf
Darum geht es: Kim soll auf ein Luxusanwesen auf einer kleinen Ostseeinsel aufpassen, während die Besitzer verreist sind. Was niemand weiß: Mit dem Sohn der Eigentümer hat Kim eine Affäre. Doch dieses Geheimnis kann tödlich für jemanden enden.
Mein Urteil: „Die Housesitterin“ ist der bisher stärkste Thriller von Emily Rudolf. Psychologisch fein ausgearbeitete Charaktere werden mit immer wieder überraschenden Erzählsträngen verwoben. Ein perfekt perfider Pageturner!
4. „Eine falsche Lüge“ von Sophie Stava
Darum geht es: Kindermädchen Sloane Caraway hat den Job bei den wohlhabenden Lockharts nur bekommen, weil sie gelogen und sich als Krankenschwester ausgegeben hat. Doch je länger Sloane ihrem neuen Job nachgeht, desto öfter verstrickt sie sich in immer neuen Lügen – bis es einen tödlichen Zwischenfall gibt.
Mein Urteil: Gleich mit ihrem Erstlingswerk „Eine falsche Lüge“ gelang Sophie Stava der internationale Durchbruch. Geschickt entspinnt sie ein raffiniertes Lügengeflecht, das erst ganz am Ende in sich zusammenfällt. BILD meint: Lügen haben scharfe Klingen.
Bild Zeitung
